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Lukas 24: musste nicht der Christus dies leiden...
Bei dieser Begebenheit in Lukas 24 als Jesus sich mit den beiden Jüngern auf dem Weg unterhalten und ihnen alles erklärt hat wäre ich auch gerne dabei gewesen.
Dienstag, 14. November 2006
Gott vermag das Grösste zu tun
Der Mensch kann in den Augen der Menschen Großes tun …
Mittwoch, 01. November 2006
Die Bibel "gerecht" übersetzt ?
In 5 Jahre langer Arbeit haben sich Theologen erdreistet eine Bibelübersetzung zu schaffen die mit dem Original nichts mehr gemeinsam hat.
Dienstag, 31. Oktober 2006
Arbeitgeber und Arbeitnehmer
In der Bibel finden wir im Buch Ruth ein sehr schönes Beispiel dafür wie das Verhältnis zw. Arbeitgeber und Arbeitnehmer aussehen sollte:
Montag, 31. Juli 2006
Horizont wie ein Schnapsglas
„Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? … Dies will ich tun: Ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all meinen Weizen und meine Güter einsammeln“ (Lukas 12,17-18). „Der Pharisäer trat hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner“ (Lukas 18,11). „Ich meinte freilich bei mir selbst, gegen den Namen Jesu, des Nazaräers, viel Feindeeliges tun zu müssen“ (Apostelgeschichte 26,11). Der reiche Mann, der Pharisäer und Paulus von Tarsus hatten eins gemeinsam: Sie blieben in ihren Überlegungen bei ihren eigenen Ressourcen stehen. Sie überlegten und beten bei sich selbst. Sie waren sich selbst genug und klammerten Gott aus ihrem Denken aus. Kein Wunder, dass ihre Gedanken in völlig falsche Richtungen wanderten. Der reiche Mann dachte nur an Geld und Gut und vergaß seine unsterbliche Seele. Am Ende des Tages, als er so großspurige Pläne gemacht hatte, ging er unversöhnt in die Ewigkeit und ließ seinen Reichtum den lachenden Erben. Lukas 12. Der Phariäser war selbstgerecht und verurteilte nicht sich selbst, sondern den Zöllner. Aber Gott tat genau das Gegenteil, wie die Schrift bezeugt. Er rechtfertigte den Zöllner und ließ an dem Pharisäer seine Ungerechtigkeit haften. Lukas 18. Saulus von Tarsus meinte, Gott zu dienen, indem er die Christen wie Rebhühner jagte. Doch ihm wurde klar gemacht, dass er in Wirklichkeit gegen Gott und seinen Sohn stritt (was er dann später bekanntlich einsah). Apostelgeschichte 26. Wir sehen: Wer nur „bei sich selbst“ überlegt, wird auf eine falsche Bahn geraten mit ungeahnten, ewigen Folgen. Hören wir darum auf Gott und sein Wort! [aus: www.bibelstudium.de]
Montag, 12. Juni 2006
Im Rampenlicht
Dieses aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein ..., mehr das Vergnügen liebend als Gott. 2. Timotheus 3,1.4 Zu Beginn des oben angeführten Kapitels werden einige Kennzeichen der Menschen in den letzten Tagen aufgezählt. Es ist eine sehr präzise Charakterisierung unserer Zeit, die als ein hervorstechendes Merkmal die Liebe zu dem Vergnügen hat. Es ist zweifellos so, dass es noch nie so viele Möglichkeiten gab, sich zu amüsieren, wie heute. Viele stürzen sich nach dem Feierabend und in ihren freien Tagen geradezu in diese Vergnügungen hinein. Dabei bewundert man oft die, die für Unterhaltung sorgen und im Rampenlicht stehen. Sie können scheinbar das Leben in vollen Zügen genießen. Doch werden selbst aus ihren Reihen Stimmen laut, die die Sinnlosigkeit, ja, die Gefährlichkeit einer solchen genussorientieren Lebensführung deutlich machen. So sagte Udo Jürgens, der bekannte Schlagerstar, in einem Interview: "Das Show-Business ist eine Menschenvernichtungsmaschinerie erster Güte. Es verkauft dir im Kleide des Glanzes, des Lichtes und des Flitters, den sanften Untergang so, dass du ihn nicht bemerkst." Nur wenige hätten die Kraft den Verlockungen zu widerstehen, wozu er auch Drogen, Sex und Alkohol zählt. Das festzustellen, ist eine Sache. Die Konsequenz daraus zu ziehen, eine andere. Wie lautet sie denn? Sie besteht darin, sein Leben dem Herrn Jesus Christus zu übergeben. Er vermag die Leere in dem Leben wirklich auszufüllen und wahre, bleibende Freude zu schenken. Tausende haben diese Erfahrung schon machen dürfen! [aus: www.bibelstudium.de]
Donnerstag, 25. Mai 2006
Auf der Suche nach dem Glück
So viele Menschen streben nach Glück. Aber kaum einer findet es. Woran liegt das? Vielleicht daran, dass kaum einer weiß, was Glück eigentlich ist? Der russische Dichter Leo N. Tolstoi (1828-1910) gibt in seiner Erzählung „Das Hemd des Glücklichen“ darauf eine Antwort:
Ein König war krank und sagte: „Die Hälfte des Reiches gebe ich dem, der mich gesund macht.“ Da versammelten sich alle Weisen und überlegten, wie man den König gesund machen könne. Doch keiner wußte wie. Nur einer der Weisen sagte, dass es möglich sei, den Herrscher zu heilen. Er meinte: „Man muss einen glücklichen Menschen ausfindig machen, dem das Hemd ausziehen und es dem König anziehen. Dann wird der König gesund.“ Und der König schickte überall hin, dass man in seinem weiten Reich einen glücklichen Menschen suche. Aber die Beauftragten fuhren lange im ganzen Reich umher und konnten keinen Glücklichen finden. Nicht einen gab es, der zufrieden war. Wer reich war, war krank; wer gesund war, war arm; wer gesund und reich war, der hatte ein böses Weib, und bei dem und jenem stimmte es mit den Kindern nicht. Über irgend etwas beklagten sich alle.
Aber einmal ging der Sohn des Königs spätabends an einer armseligen Hütte vorbei und hörte jemanden sagen: „Gottlob, zu tun gab es heute wieder genug, satt bin ich auch und lege mich nun schlafen. Was braucht es mehr?“
Der Königssohn freute sich, befahl seinen Dienern, diesem Menschen das Hemd auszuziehen und ihm dafür so viel Geld zu geben, wie er wolle, und das Hemd gleich dem König zu bringen. Die Diener gingen eilends zu dem glücklichen Menschen hin und wollten ihm das Hemd ausziehen. Aber der Glückliche war so arm, dass er nicht einmal ein Hemd besaß. Und wo suchen wir das Glück? Wir können es auf dieser Erde überall und in allem suchen und werden es doch nie finden. Wahres bleibendes Glück finden wir nur in dem Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der uns durch sein Werk am Kreuz von Golgatha Frieden mit Gott geschenkt hat. Seinem Jünger Thomas gegenüber sagt der Herr Jesus: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben! (Joh. 20, 29)
Mittwoch, 17. Mai 2006
Ist der Mensch gut?
"Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und verderbt ist es; wer mag es kennen?" (Jeremia 17,9) Mit grandiosem Schwung hat die sogenannte Aufklärung alle Kulturbereiche beeinflusst und geformt. Einer ihrer optimistischen Überzeugungen lautet: Alle Menschen sind im Grunde gleich, vernünftig und gut. Bis heute glauben viele unerschütterlich an diese Ideologie. Doch ist dieser "Glaube" wirklich realistisch? Bedenken wir nur einmal, dass in dem letzten Jahrhundert, grob geschätzt, 100 Millionen Menschen von anderen getötet wurden. 100 Millionen! Die nachfolgende Illustration mag ein wenig verdeutlichen, was für eine Menschenmenge sich hinter dieser Zahl verbirgt: Würde man mit so vielen eine Menschenkette um den Äquator bilden, könnte man die Erde ungefähr drei Mal umrunden! Ein Blick in die Gruselkammern der moderner Kriegsführung macht deutlich, dass der Mensch Waffen entwickelt hat, deren Einsatz das Leben von Milliarden Menschen fordern würde. Zu Recht sagte der bekannte Physiker und Mathematiker Albert Einstein auf einer wissenschaftlichen Tagung: "Das wahre Problem liegt in den Herzen und Gedanken der Menschen. Es ist nicht ein physikalisches Problem, sondern ein ethisches. Was uns erschreckt, ist nicht die Explosivkraft der Atombombe, sondern die Macht der Bosheit des menschliches Herzens, seine Explosivkraft für das Böse." Ja, es ist ein Märchen, dass der Mensch gut ist. Ein schönes, gefährliches Märchen. Weil es dem sündigen, erlösungsbedürftigen Menschen Sand in die Augen streut. Die Wahrheit ist hart, aber sie bleibt trotzdem wahr: Der Mensch ist nicht gut!
Montag, 15. Mai 2006
Wrack und Insel
Ein Text von J.B. Stoney aus dem 19. Jahrhundert, immer noch aktuell:Das Wrack
Der Mensch selbst ist geboren, um zu sterben. Er kommt hervor in Blüte und Frische wie eine Blume. Zuletzt aber verwelkt und verdorrt er durch die gleichen Umstände, denen er zuerst erfolgreich widersteht. In seiner Geschichte ist der Mensch wie ein Schiff. Am Anfang geleitet er triumphvoll auf der Wasseroberfläche dahin. Schließlich, mag die Reise kurz oder lang sein, sinkt und verschwindet er.
„Und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben“ (Römer-Brief Kap. 5, V. 12). „Und es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben“ (Hebräer-Brief 9, 27). Wie glänzend und nützlich auch ein Mensch seinen Weg hier gestalten mag, indem er die Gewalt abwehrt, der er unterliegen könnte, es kommt doch der Tag, an dem er sich der Macht des Todes beugen muss.
In seinen besten Tagen ist der Mensch wie ein hübsch geputztes Segelschiff. Früher oder später muss es ein Wrack werden. Je größer und herrlicher das Schiff, um so größer das Wrack. Der Mensch muss als Wrack enden, denn er ist ein Sünder und der Lohn der Sünde ist der Tod. Der Tod ist dem Menschen bestimmt wegen der Sünde.
„Danach aber das Gericht“ (Hebr 9, 27). „Dies ist der zweite Tod“ (Offenbarung 20, 14).
Die Insel
„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes-Evangelium 3, 16). Er sandte seinen Sohn, der nicht Mensch war, ehe er hernieder kam. Er betrat diese Erde, geboren von einer Frau, um das auf dem Menschen lastende Gericht zu tragen. Er, der keine Sünde kannte, tauchte bis zum Grund hinein in das Meer von Tod und Gericht, in dasselbe Meer, in das der Mensch immer tiefer hineinsinkt. Er aber, indem er durch die Kraft seines eigenen Lebens hervorkam, ist nun die Insel, auf der jeder landen kann.
Er ist der eine, „den Gott dargestellt hat als ein Sühnmittel durch den Glauben an sein Blut, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit ... dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist (Röm 3, 25.26). „Und durch diesen wird euch Vergebung der Sünden verkündigt und von allem ... wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt“ (Apostelgeschichte 13, 38.39). Durch den Glauben an ihn verlasse ich um der Insel willen das Wrack, oder das Schiff, das zum Wrack bestimmt ist. Und nachdem ich in der Kraft des Heiligen Geistes Leben empfangen habe, bin ich frei in einem neuen Bereich. Für mich gibt es „keine Verdammnis“ mehr (Röm. 8, 1).
Wenn Sie der Insel nicht vertrauen, dann bleiben Sie in dem Wrack, Wenn Sie aber an Christus glauben, der auferstanden ist aus Tod und Gericht, dann werden Sie den Menschen aufgeben, der unter Gericht ist. Wie der Räuber an dem Kreuz (Lukas-Evangelium 23, 41) werden Sie sagen: Ich werde zu Recht verdammt - ich, der Mensch, das Wrack. Ich empfange, was meine Taten wert sind, „dieser aber (Jesus Christus) hat nichts Ungeziemendes getan“. Sie verlassen das Wrack und betreten die Insel. Sie geben sich selbst auf um des Heilandes willen.
„Der unserer Übertretungen wegen hingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist" (Röm 4, 25). Dieser Mensch ist der eine für Sie, Ihr Leben und Ihr ewiges Teil. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Röm 6, 23). Der Tod stiert dem Menschen ins Angesicht und all die menschliche Wissenschaft kann ihn nicht aus der tödlichen Schlinge herauszerren. Das Evangelium ist, dass Gott in Jesus alles für den Gläubigen tut. Können Sie etwas anstelle dessen vorbringen?
Jemand sagte mir, er glaube das nicht. „Nun“, antwortete ich, „können Sie etwas an dessen Stelle einsetzen? Haben Sie ein anderes Rettungsmittel?“ – „Nein!“ – „Sie haben kein Rettungsmittel“, sagte ich, „und doch glauben Sie nicht an die einzige Errettung, die bereitet worden ist“. Das Evangelium ist das einzige Rettungsmittel. Das ist der große Schluss, zu dem wir kommen müssen. Gott bietet das Evangelium an: Etwas, das nicht seinesgleichen hat.
Das Angebot Gottes ist das Wunderbarste, was es je auf dieser Erde gab. Der Mensch kritisiert es aber so sehr, dass man daran die Wahrheit der Schrift erkennen kann, die sagt: „Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott!“
Wenden Sie sich doch nicht ab von einer so großen Errettung. Als der Kerkermeister fragte: „Was muss ich tun, damit ich errettet werde?“, sagte Paulus: „Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden, du und dein Haus“.
So frage ich Sie: Wollen Sie hinweggehen und Gottes Anerbieten verschmähen? Der Herr möge in seiner unumschränkten Barmherzigkeit geben, dass dies das Ergebnis seines Wortes sei, dass Sie befreit werden aus dem Zustand voller Elend, in dem Sie durch die Sünde gekommen sind.
„So wahr ich lebe, spricht der Herr, Gott, ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern dass der Gottlose von seinem Weg umkehre und lebe!
Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben?“ (Hesekiel 33, 11)
Sonntag, 14. Mai 2006
Weiterspielen!
April 1945, eine kleine Stadt in der Nähe von Berlin. Die Stimmung ist depressiv. Die schwarz umrandeten Briefumschläge mit dem „Eisernen Kreuz“ sind in viele Häuser gedrungen und der Krieg tobt in unmittelbarer Nähe.
Da stehen zweihundert Menschen dicht gedrängt vor dem Kino. Sie wollen ein bisschen Abwechslung haben und dem traurigen Alltag entfliehen. Es wird 20 Uhr, die Vorstellung beginnt. Aus dem Lautsprecher tönt ein bekannter Schlager: „Schau nicht hin, schau nicht her, schau nur geradeaus. Und was dann auch kommt, mach dir nichts daraus.“ Endlich läuft der Hauptfilm. Es ist ein bedeutungsloser Streifen, aber er bringt die kriegsmüden Menschen zum Lachen.
Plötzlich wird der Film gestoppt und der Kinobesitzer stürzt in den Zuschauerraum: „Luftalarm, der Saal ist sofort zu räumen!“ Da kommt es ihm aus zweihundert Kehlen entgegen: „Weiterspielen! Lasst uns zufrieden mit dem verfluchten Krieg da draußen. Weiterspielen, weiterspielen!“ Kurz darauf sind wieder bewegte Bilder auf der Leinwand zu sehen. Die Illusion geht weiter. Aber die Realität ist furchtbar: eine ungeheure Detonation zerreißt die Luft. Die Kinobesucher werden unter Stein und Staub begraben. Das Lachen verwandelt sich in Weinen.
Wie empfinden Mitleid, fragen uns aber auch: Warum waren sie nur so leichtsinnig? Ja - und warum sind wir es? Haben wir nicht auch schon ernste Warnungen einfach beiseite geschoben? Von dem Wunsch nach Freude und Spaß beseelt, wollten wir nichts über den Tod und das Gericht Gottes hören. Wir haben es als Panikmache und Angstmacherei abgetan. Doch das ist ein gefährliches Spiel. Hören wir besser auf die Warnungen der Liebe Gottes! [aus: www.bibelstudium.de]
Freitag, 12. Mai 2006
Wahrheit und Fiktion
Im Zusammenhang mit einem Zeitungsartikel über die Verfilmung eines Romans "Sakrileg" ist mir wieder eine Diskussion eingefallen bei der genau das was dieser Roman erzählt als Wahrheit angenommen wurde, nämlich das Jeus Christus kein Single gewesen sei sondern eine Frau und ein Kind gehabt haben soll. Da ich diesen Roman nicht kenne hatte es mich schon gewundert wie man denn zu dieser Annahme hätte kommen können, aber nun ist klar woher ein Mensch solche Phantasien haben kann.
Freitag, 21. April 2006
Gott sehen?
Kaiser Trajan (98-117 n.Chr.), unter dessen Herrschaft das Römische Reich seine größte Ausdehung hatte, sagte einmal zu dem Rabbiner Josua: „Ihr sagt immer, Gott sei überall. Ich möchte ihn einmal sehen.“ Der Rabbiner erwiderte: „Er kann nicht gesehen werden, denn kein sterbliches Auge kann Gottes Herrlichkeit sehen.“ Aber der Kaiser beharrte auf seinem Wunsch. „Gut“, sagte Josua, „dann wollen wir erst einmal versuchen, einen seiner Botschafter zu sehen.“ Trajan war damit einverstanden, und Josua führte ihn hinaus ins Freie und bat ihn, in die Sonne zu schauen. „Das kann ich nicht“, sagte der Kaiser, „ihr Licht blendet mich.“ Darauf erwiderte der Rabbiner: „Du bist nicht imstande, das Licht eines der Geschöpfe Gottes zu errtragen; wie könntest du erwarten, die prachtvolle Herrlichkeit des Schöpfers sehen zu können? Sein Anblick würde dich vernichten.“ So ist es. Aber Gott hat sich offenbart in seinem Sohn Jesus Christus: „Niemand hat Gott jemals gesehen, aber der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht“ (Johannes 1,18). [Aus: www.bibelstudium.de]
Donnerstag, 20. April 2006
Ein Prediger der alten Schule
Es gibt ihn noch: den Prediger der alten Schule. Und seine Predigt geht weiter … Viele moderne Prediger sprechen nicht mehr über den Sündenfall des Menschen. In unseren Tagen werden die Menschen selten in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam gemacht, dass sie vor einem heiligen Gott Sünder sind. Aber es gibt immer noch einen Prediger der alten Schule, der heute ebenso laut und bestimmt redet wie eh und je. Er bereist den ganzen Erdball und spricht alle Sprachen; er besucht sowohl Arme als Reiche. Er weckt Gefühle, die kein anderer Prediger hervorrufen kann. Er bringt Menschen zu Tränen, die nicht gewohnt sind, zu weinen. Es gibt kein Gewissen, das in seiner Gegenwart nicht wenigstens einen Augenblick gezittert hätte und kein einziges Herz, das bei seinen machtvollen Appellen gleichgültig geblieben wäre. Dieser Prediger unterbricht öffentliche Veranstaltungen, lauert an Türen von Tanzsälen und Diskotheken. Sein Schatten fällt täglich auf Straßen und Autobahnen. Ohne Anmeldung tritt er in jedes Privatzimmer. Es gefallen ihm Schlösser und Paläste; aber er verschmäht auch nicht die ärmsten Gassen, um dort tätig zu sein. Er nennt sich: der Tod! Wer hätte die Predigt dieses alten Predigers noch nicht gehört? Jeder Grabstein dient ihm als Kanzel. Jede Zeitung reserviert ihm einen Platz. Und wie oft sieht man die Gemeinde dieses souveränen Predigers zum Friedhof gehen! Wie oft hat er sich eigentlich schon an Sie gewandt? Da war der plötzliche Tod eines Nachbarn, das Abschiednehmen von Verwandten, der Verlust eines Freundes oder gar des geliebten Ehepartners. Und jedes Mal ist der Inhalt seiner Predigt dieselbe. Er fordert uns auf, die Frage der Sünde in unserem Leben zu klären; die verbleibende Zeit zu nutzen, um mit Gott ins Reine zu kommen – ehe es zu spät ist.
Freitag, 07. April 2006
Stalingrad
Es ist schon über 60 Jahre her, aber die Katastrophe von Stalingrad ist unvergessen. Was können wir daraus lernen? Oder was können wir nicht daraus lernen? Stalingrad, im Winter 1942. Die ganze 6. Armee der deutschen Wehrmacht wird von einer russischen Übermacht aufgerieben. Es ist ein furchtbarer Kampf. Haus um Haus, Graben um Graben, Mann gegen Mann. Sinnlos war die Schlacht schon immer, jetzt ist sie auch noch aussichtslos. Täglich sterben Tausende der eingekesselten Streitkräfte im Kugelhagel. Die klirrende Kälte, der eisige Steppenwind und die katastrophale Versorgungslage tun ihr übriges. Ein deutscher Soldat schreibt seinen letzten Brief: "In Stalingrad die Frage nach Gott stellen, heißt sie verneinen. Ich habe Gott gesucht in jedem Trichter, in jedem zerstörten Haus, an jeder Ecke, bei jedem Kameraden... Gott zeigte sich nicht, wenn mein Herz nach ihm schrie... Nein, Vater, es gibt keinen Gott." Dieser Mann verzweifelte in dem schrecklichen Inferno an Gott. Wir können uns die Anfechtungen, die dieser Soldat durchlebte, gut vorstellen. Und dennoch: Hat er Gott nicht an der völlig falschen Stelle gesucht? Kann ich Ihn und Seine Liebe in einer zerbombten Stadt, in einem Bombenkrater verstehen lernen? Sofern es noch möglich war, setzten damals die Überlebenden den Gefallenen Kreuze auf die frischen Gräber. Wie viele wohl bei dieser Handlung nachdenklich wurden? Denn das Kreuz erinnert an Jesus Christus, der für sündige Menschen starb, um ihnen den Weg zu Gott zu bahnen. Da haben wir den deutlichsten Beweis der Liebe Gottes! Deshalb: Wer Gott erkennen will, muss auf Seinen Sohn Jesus Christus und dessen Werk am Kreuz blicken und nicht auf das, was Menschen in Stalingrad, Hiroschima, Auschwitz und anderen Orten angerichtet haben! [von: www.bibelstudium.de]
Die Bibel ist wie:
* Brot - Johanenes 6,50
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