Beeplog.de - Kostenlose Blogs Hier kostenloses Blog erstellen    Nächstes Blog   


Du befindest dich in der Kategorie: verschiedene Themen

Donnerstag, 25. Mai 2006
Auf der Suche nach dem Glück
Von fets, 13:21

So viele Menschen streben nach Glück. Aber kaum einer findet es. Woran liegt das? Vielleicht daran, dass kaum einer weiß, was Glück eigentlich ist? Der russische Dichter Leo N. Tolstoi (1828-1910) gibt in seiner Erzählung „Das Hemd des Glücklichen“ darauf eine Antwort:

Ein König war krank und sagte: „Die Hälfte des Reiches gebe ich dem, der mich gesund macht.“ Da versammelten sich alle Weisen und überlegten, wie man den König gesund machen könne. Doch keiner wußte wie. Nur einer der Weisen sagte, dass es möglich sei, den Herrscher zu heilen. Er meinte: „Man muss einen glücklichen Menschen ausfindig machen, dem das Hemd ausziehen und es dem König anziehen. Dann wird der König gesund.“ Und der König schickte überall hin, dass man in seinem weiten Reich einen glücklichen Menschen suche. Aber die Beauftragten fuhren lange im ganzen Reich umher und konnten keinen Glücklichen finden. Nicht einen gab es, der zufrieden war. Wer reich war, war krank; wer gesund war, war arm; wer gesund und reich war, der hatte ein böses Weib, und bei dem und jenem stimmte es mit den Kindern nicht. Über irgend etwas beklagten sich alle.

Aber einmal ging der Sohn des Königs spätabends an einer armseligen Hütte vorbei und hörte jemanden sagen: „Gottlob, zu tun gab es heute wieder genug, satt bin ich auch und lege mich nun schlafen. Was braucht es mehr?“

Der Königssohn freute sich, befahl seinen Dienern, diesem Menschen das Hemd auszuziehen und ihm dafür so viel Geld zu geben, wie er wolle, und das Hemd gleich dem König zu bringen. Die Diener gingen eilends zu dem glücklichen Menschen hin und wollten ihm das Hemd ausziehen. Aber der Glückliche war so arm, dass er nicht einmal ein Hemd besaß.

Und wo suchen wir das Glück? Wir können es auf dieser Erde überall und in allem suchen und werden es doch nie finden. Wahres bleibendes Glück finden wir nur in dem Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der uns durch sein Werk am Kreuz von Golgatha Frieden mit Gott geschenkt hat. Seinem Jünger Thomas gegenüber sagt der Herr Jesus: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben! (Joh. 20, 29)

[Kommentare (0) | Permalink]




Kostenloses Blog bei Beeplog.de

Die auf Weblogs sichtbaren Daten und Inhalte stammen von
Privatpersonen. Beepworld ist hierfür nicht verantwortlich.

Navigation
 · Startseite

Kategorien

letzte Einträge

Links

letzte Kommentare
keine Kommentare vorhanden

Login / Verwaltung
 · Anmelden!

Besucherzähler

RSS Feed